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Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein

Seelsorge Offensiv

Seelsorge OffensivIch war am Wochenende in Kassel beim Seelsorge Offensiv Seminar, kurz SOS. Das bedeutet: in weniger als 40 Stunden, 4 Plenumsveranstaltungen, 4 vollgepackte Seminareinheiten, An- und Abreise, sowie … naja … ein paar Stunden Schlaf wollte man ja auch noch haben!

Die Liste der Themen war lang. Angefangen von Grundlagen der Seelsorge, über Gewalt an Schulen, Depressionen, bis hin zu Abtreibung. Genauso lang wie die Liste der Themen, ist der Bedarf an Seelsorge hoch! Das ist mir wieder verstärkt bewusst geworden. Es ist von elementarer Bedeutung, dass die Älteren mit den jüngeren Generationen Leben teilen. Es geht nicht darum, anderen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben. Im Gegenteil; es geht um eine gemeinsame Suche nach Wegen und Lösungen.

Ich möchte ein paar Punkte aufschreiben die für mich persönlich wichtig geworden sind:

  1. „Die Familie ist Quelle des Segens und Unsegens der Völker!“ Martin Luther.
    Wer sich auf meinem Blog umschaut weiß, dass es für mich in letzter Zeit ein Thema ist. Immer öfter, wenn ich Zeitung lese, Menschen reden höre oder mir die Welt anschaue, merke ich, dass es stimmt! Es gibt viel Leid und Not in Familien. Aber sie kann auch Segen sein… Fangen wir damit an?
  2. Uneingeschränke Wertschätzung, einfühlendes Verstehen und Echtheit sind die Grundlage für jedes gute Gespräch.
  3. „Man befindet sich immer in, direkt nach oder direkt vor einer Krise.“
  4. „Sie befinden sich im Augenblick in einem Sturm und die Wellen schlagen hoch, aber Sie werden das andere Ufer erreichen!“

Fazit: Es war ein sehr spannendes, intensives und gehaltvolles Wochenende. Auch der Spaß ist nicht zu kurz gekommen. Herzlichen Dank allen, die mit mir dort waren. Hoffentlich können wir unser Erlebtes in den Alltag transportieren

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Eine Antwort to “Seelsorge Offensiv”

  1. Es ist schön zu lesen, wie motiviert du bist, Echtheit, Wertschätzung und Empathie zu leben- den anderen Menschen gegenüber, und besonders den jüngeren, für die wir ein (großes) Stück weit mit Verantwortung tragen.
    Ich merke, wie es in mir arbeitet, was es für eine Herausforderung ist, ein guter Seelsorger zu sein. Transparent zu sein und dennoch nicht den Gesprächspartner zu beeinflussen- dahingehend, dass er seine Entscheidung von meiner Meinung abhängig macht. Das muss ich mir immer wieder sagen. Ich übe noch..:-)


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