blogkade
Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein

Familie

Was ist die Familie noch wert? Gibt es sie überhaupt noch?

Was ist die Familie überhaupt?

Ein Ort der Liebe und Geborgenheit. Ein Schutzraum!

Wie gestaltet sich Familie?

Gehört zu Familie mehr als nur „Vater, Mutter, Kind“? Reicht es aus Kinder in die Welt zu setzen… Haus … Hund … Auto … Arbeit …?
Die reine Anwesenheit mehrerer Menschen macht noch keine Familie aus. Die Frage ist: Wird Familie gelebt? Oder ist es nur ein: „Wenn du deine Füße…!“ … Kann ich aus diesem Schutzraum Liebe und Geborgenheit mitnehmen, wenn ich selbst nicht bereit bin etwas hinein zu geben? Kann es auf Dauer gut gehen, wenn alle konsumieren? Wie kann ich in der kalten und harten Realität da draußen überleben, wenn ich schon an einem Ort der mir vertraut ist, Ablehnung erfahre?

Ich denke, dass unsere Gesellschaft nicht ohne Familie existieren kann! Die Familie ist der Grundstein unserer ganzen Gesellschaft, unserer Kultur, ja sogar unseres Rechtsstaates. Sie ist Heimat für Menschen. Und somit die natürlichste Ausbildungsstätte für menschliches Zusammenleben.

Der Mensch kann nicht alleine sein! Jeder Mensch braucht ein gegenüber. Wer das bestreitet, war vermutlich noch nieFamilie wirklich allein bzw. noch nie wirklich einsam. Auch wenn uns jeder einreden will: „Du musst dich auf dich selbst verlassen!“, werden wir früher oder später feststellen, dass es völliger Blödsinn ist! NIEMAND kann ohne Selbstbetrug ein Leben ganz für sich führen. Jeder Mensch hat das Bedürfnis geliebt zu werden, sich verstanden zu wissen und anlehnen zu können! Die natürlichste Antwort auf diese Frage ist die Familie…

Wo lernen wir in Wertschätzung und Respekt mit einander umzugehen, wenn nicht in der Familie? Wer legt den Grundstein für funktionierende Zwischenmenschlichkeit, wenn nicht die Familie?

Können wir noch NEIN sagen? Begründet nein sagen?
Müssen wir uns und unseren Kindern jeden Wunsch erfüllen, egal es sinnvoll ist oder wie viel es kostet? Wie können wir unseren Kindern erklären, dass es nicht darauf ankommt, jedem Trenderscheinung nachzuhetzen. Dass es unwichtig ist immer den neusten DVD-Player zu besitzen, dass es nicht elementar ist gut auszusehen… Wir wünschen uns immer das neueste zu besitzen, weil wir meinen dadurch perfekt zu werden. Wir versuchen uns unsere kleine, aber perfekte Welt aufzubauen. Doch dabei vergessen wir, dass wir Menschen sind und Menschen sind nicht perfekt! Wo es Menschen gibt, wird es Reibungspunkte geben. Wenn wir begreifen, dass diese Reibungspunkte nicht Last und Konflikt, sondern eigentlich ein Segen sind… Durch diese Reibung(sverluste) können wir an und von einander lernen. Lernen wie LEBEN funktionieren, wie LEBEN gestaltet werden kann. Und zwar miteinander…!
Warum sollten wir so bescheuert sein und uns diese eigentlich geniale Chance der natürlichsten Ausbildungsstätte für zwischenmenschliches Zusammenleben entgehen lassen???

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3 Antworten to “Familie”

  1. Na das klingt ja schon fast pädagogisch. Sehr schön formuliert. Und wie recht du hast. Habe genau das die letzten monate genossen, es in der familie und in der freundes-„familie“ immer wieder-manchmal ohne es zu verstehen oder erwartet zu haben-erleben dürfen.

  2. Du hast echt recht. Und wir haben uns gerieben in den Jahren daheim. Dafür haben wir jetzt ein um so besseres Verhältnis zueinander. Es ist einfach super jemanden wie dich als Bruder zu haben.

  3. Danke, du sprichst mir aus der Seele….

    Sei gesegnet und sei ein Segen.


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