blogkade
Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein

Jagen oder angeln?

angeln.jpgVor einiger Zeit sahs ich mit einem Freund beim gemütlichen Bier zusammen und wir haben uns unterhalten. Es ging um viele verscheidenen Themen: das Leben im Allgemeinen, Freundschaft, Beziehungen, Jugendarbeit… Er traf an diesem Abend eine Aussage, die sich in meinem Kopf festgebrannt hat. Eigentlich war sie mir schon lange klar, aber ich hätte sie nicht treffender formulieren können:

„Wir sollten wieder mehr Angeln und weniger Jagen!“

Recht hat er! So oft jage ich Dingen nach, die auf den zweiten Blick getrachtet, so sehr unbedeutend sind. Ich habe es eilig eine Entscheidung zu treffen oder in meinem Leben nach etwas zu suchen, obwohl ich lieber noch mal einen Nacht drüber schlafen oder einfach abwarten sollte. Wie selten merke ich, dass Gott mir Antworten auf meine Fragen gibt, wenn ich nur etwas Geduld habe. Dass er mich reich beschenkt, wenn ich nicht von einem Loch ins nächst größere hineinstürtze.
Ich muss nicht mit der Flinte im Anschlag durch den Wald hechten, Munition verballern und ein riesen Tamtam veranstalten. Ich darf beruhigt angeln und warten bis der Fisch anbeißt. Während ich nämlich da sitze und dem seichten Wellengang lausche, habe ich die Chance ganz tief in mir ruhig zu werden und auf das zu hören, was ER mir zu sagen hat…

Also Angeln, nicht Jagen!

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2 Antworten to “Jagen oder angeln?”

  1. Interessante Sichtweise, die man von Jägern nur selten zu hören bekommt. Obwohl Jagen und Angeln immer gern zusammengefasst wird, so kommt es trotzdem nur selten vor, dass Angler zugleich Jäger sind und umgekehrt.

    Aber vielleicht werde ich ja eines Tages den Jagdschein machen 🙂

  2. Sorry, diesmal hat es etwas Länger gedauert. Trotzdem danke für deinen Kommentar!

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob du den Inhalt dieses Betrages richtig verstanden hast. Natürlich ist es nicht auf Jagen und Angeln im eigentlichen, sondern viel mehr im übertragenen Sinn auf dein Leben bezogen! Es geht darum, nicht allem, völlig sinnfrei hinterher zu hetzen, es zu „erlegen und in die Höhle zu schleppen“. Viel mehr geht es darum, abzuwarten und Gott die Chance zu geben, alles viel besser zu machen, als ich es in meinem „Hinterherhetzwahn“ hätte machen können…

    der schreiberling


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