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Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein

Lauter Worship

Ich war heute bei der Worshipnight in der Gemeinde auf dem Weg. Ein sehr interessanter Abend…
Eigentlich bin ich nicht wirklich charismatisch angehaucht, aber trotzdem habe ich mich mitschleifen lassen. Zu dritt, ab ins Auto und los…

Dort angekommen bin ich erstmal baff. Die Dimensionen dieses Gemeindehauses sind Wahnsinn; ein Saal für gefühlt knapp 5000 Menschen. Ich, als pietistisch großgewordener Christ, bin damit etwas überfordert. In der nicht weniger kleinen Eingangshalle treffe ich auf zwei, mir aus landeskirchlichen Kreisen bekannten Bekannte. Wir unterhalten uns ein wenig und so langsam naht der Konzertbeginn. Wir sitzen in der ersten Reihe.

Das Konzert beginnt und ich bin verhalten skeptisch. Scheinbar ist jeder der Anwesenden vom ersten Ton an voll im worshipnight„Ich reiße meine Hände in die Höhe“-Fieber. Ich nicht. Ich bleibe erst einmal sitzen und lese die projezierten Texte mit, denn die Lieder kenne ich zum größten Teil nicht. Aber ich will verstehen was gesungen wird.

So langsam geht was! Nach einer Umbaupause komme ich in Fahrt. Noel Richards ist an der Reihe und ich bekomme Bock abzugehen, mich in die Menge zu stürtzen und einfach zu feiern. Leider macht mein kaputtes Sprunggelenk mir einen Strich durch die Rechnung. Ich muss mich zurück halten und den Abend von meinem Platz aus verfolgen. Für meine empfindlichen Ohren ist es zwar sehr laut, aber der Sound ist gut. Ein Taschentuch schütz mich vor einem zweiten Klingeln im Ohr.

„Justice and mercy. One could not without the other! Justice by mercy…“ Gerechtigkeit und Gnade. Das eine geht nicht ohne das Andere. Gerecht durch Gnade… Dieser Satz von Noel Richards bleibt irgendwie bei mir hängen. Keine Ahnung, aber irgendwie hat er gerastet.

Das Konzert neigt sich dem Ende zu und wir haben alle das Gefühle, es hätte länger gehen können. Es ist zwar zu Ende, aber ich habe anschließend noch ein gutes Gespräch mit den beiden Freunden der Landeskirche. Wir unterhalten uns über eins meiner momentanen Lieblingsthemen: Seelsorge und der dringende Bedarf danach…! Scheinbar ist es nicht nur mein Steckenpferd und ich bin nicht der einzige (meiner Generation), der diesen dringenden Bedarf sieht. Na ja, so langsam klingt der Abend aus und wir sind wieder auf dem Nachhauseweg.

Fazit: Ein schöner Abend, mit viel lauter, guter Musik und tollen Gesprächen…

4 Responses to “Lauter Worship”

  1. bedürfnis nach seelsorge?

    erklär mal

    martin aus adelshofen grüßt dich

  2. Bedürfnis nach Seelsorge!?

    Wir hatten auch schon mal drüber gesprochen: Ich sehe einfach den Bedarf jungen Menschen leben zu zeigen! Sie an die Hand zu nehmen und für die Fragen der Jugendlichen offen zu sein. Du hast damals den Begriff Cheerleading verwendet: Andere Leute für Jesus begeistern, aber auch da sein, wenn die Probleme überhand nehmen: ihnen Möglichkeiten zeigen, wie LEBEN funktionieren kann!

    Einen herzlichen Gruß aus der Hauptstadt in die schwäbische Provinz :-)

    PS: ich fahre im Januar nach Kassel zum SeelsorgeOffensiveSeminar, kurz: SOS…

  3. hallo bruder, was geht so?

    grüße aus dem süden

    martin

  4. hab grad wunderbar music im player…

    glück und zufriedenheit sind eine entscheidung oder? ich habe mich heute dafür entschieden…!

    gruß & segen
    eckystieg


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